• Wie der Höhlenbär zu seinen Namen kam

    Wiesbaden (fossilien-news) - Die erste wissenschaftliche Beschreibung des Höhlenbären (Ursus spelaeus) aus dem Eiszeitalter vor etwa 125.000 bis 15.000 Jahren erfolgte 1794 durch den aus Hessberg bei Hildburghausen in Thüringen stammenden Studenten Johann Christian Rosenmüller (1771–1820). Nachzulesen ist dies in dem Taschenbuch „Der Höhlenbär“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst, der 2009 auch die Werke „Höhlenlöwen“ und „Säbelzahnkatzen“ veröffentlicht hat.

    Rosenmüller war im Frühjahr 1792 von der Universität Leipzig in Sachsen an die Universität Erlangen in Bayern gewechselt, um dort ein Medizinstudium zu beginnen. Von Erlangen aus unternahm er Wanderungen und Höhlenbesuche im rund 35 Kilometer entfernten Gebiet um „Muggendorf im Bayreuthischen Oberland“ in Franken, bevor er 1794 wieder an die Universität Leipzig zurückkehrte.

    Auch nach seinem Wechsel von Franken nach Sachsen vergaß Rosenmüller die fossilen Tierreste aus den Höhlen in der Gegend von Muggendorf nicht. Er untersuchte sorgfältig einen vollständig erhaltenen Schädel aus der Zoolithenhöhle von Burggaillenreuth bei Muggendorf. Als Zoolithen (griechisch: zoon = Tier, lithos = Stein) wurden früher Fossilfunde bezeichnet.

    Rosenmüller erkannte, dass es sich bei dem Schädel aus der Zoolithenhöhle um den Rest eines Tieres handelte, das zwar zur Gattung der Bären gehörte, aber weder ein Eisbär noch ein Braunbär war. Wegen des häufigen Vorkommens solcher Bärenreste in Höhlen bezeichnete er die neue Art 1794 als Ursus spelaeus (lateinisch: Ursus = Bär, griechisch: spelaia = Höhle), zu deutsch Höhlenbär.

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    Inhalt des Taschenbuches der Höhlenbär:

    Ohne Schwanz bis zu 3,50 Meter lang, maximal 1,75 Meter hoch und bis zu 1200 Kilogramm schwer – das war der Höhlenbär (Ursus spelaeus) aus dem Eiszeitalter. Obwohl dieser ausgestorbene Bär bereits 1794 erstmals wissenschaftlich beschrieben wurde, gibt er mehr als 200 Jahre später immer noch viele Rätsel auf. Wann ist der Höhlenbär entstanden, war er ein Einzelgänger, hat er einen Winterschlaf oder eine Winterruhe gehalten, gab es eine Höhlenbärenjäger-Kultur und einen Höhlenbärenkult, wann und warum ist er ausgestorben? Antwort auf diese und andere Fragen gibt das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Der Höhlenbär gilt als das größte Tier, das die Gebirge im Eiszeitalter jemals bewohnt hat. Erstaunlicherweise war er ein pflanzenfressendes Raubtier, das während der kalten Jahreszeit wehrlos in einer Höhle lag. Dennoch mussten Steinzeitmenschen um ihr Leben fürchten, wenn sie ihm zur unrechten Zeit begegneten. Die Idee für das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ reifte bei den Recherchen für das Taschenbuch „Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter“. Dieses 2009 erschienene Werk erwähnt neben Fundorten von Raubkatzen teilweise auch solche von Höhlenbären. Das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ ist Professor Dr. Gernot Rabeder aus Wien, Dr. Brigitte Hilpert aus Erlangen und Dr. Wilfried Rosendahl aus Mannheim gewidmet. Alle drei sind Höhlenbärenexperten und haben den Autor bei verschiedenen Buchprojekten mit Rat und Tat unterstützt.

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    Bestellungen des Taschenbuches "Der Höhlenbär" bei:
    http://www.grin.com/e-book/137524/der-hoehlenbaer

  • Hier gibt es das Taschenbuch "Der Höhlenbär" zu kaufen

    München / Wiesbaden (fossilien-news) - Das bei "GRIN Verlag für akademische Texte" erschienene, 294 Seiten umfassende und reich bebilderte Taschenbuch "Der Höhlenbär" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst ist im Internet in zahlreichen Online-Buchshops erhältlich. Nachfolgend eine kleine Auswahl:

    Amazon
    http://www.amazon.de/H%C3%B6hlenb%C3%A4r-Ernst-Probst/dp/3640444612/ref=sr_1_4?ie=UTF8&s=books&qid=1257423523&sr=8-4

    bol.de
    http://www.bol.de/shop/home/suchartikel/der_hoehlenbaer/ernst_probst/ISBN3-640-44461-2/ID18547322.html?jumpId=3458779

    Buch.de
    http://www.buch.de/shop/home/suchartikel/der_hoehlenbaer/ernst_probst/ISBN3-640-44461-2/ID18547322.html?jumpId=3200511

    buecher.de
    http://www.buecher.de/shop/Fachbuecher/Der-Hoehlenbaer/Probst-Ernst/products_products/detail/prod_id/27406157/lfa/quicksearch-product-1/

    GRIN (Taschenbuch oder E-Book)
    http://www.grin.com/e-book/137524/der-hoehlenbaer

    Hugendubel
    http://www.hugendubel.de/cat/der_hoehlenbaer/ernst_probst/isbn13_9783640444618.aspx

    lesen.de
    http://lesen.de/books/detail/-/art/Ernst-Probst-Der-H%F6hlenb%E4r/buchnum/140009365

    Libri
    http://www.libri.de/shop/action/productDetails/9282104/ernst_probst_der_hoehlenbaer_3640444612.html

    Thalia.de
    http://www.thalia.de/shop/tha_homestartseite/suchartikel/der_hoehlenbaer/ernst_probst/ISBN3-640-44461-2/ID18547322.html?jumpId=3204394

    Außerdem ist das Taschenbuch "Der Höhlenbär" in jeder guten Buchhandlung erhältlich!

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    Inhalt des Taschenbuches "Der Höhlenbär" von Ernst Probst:

    Ohne Schwanz bis zu 3,50 Meter lang, maximal 1,75 Meter hoch und bis zu 1200 Kilogramm schwer – das war der Höhlenbär (Ursus spelaeus) aus dem Eiszeitalter. Obwohl dieser ausgestorbene Bär bereits 1794 erstmals wissenschaftlich beschrieben wurde, gibt er mehr als 200 Jahre später immer noch viele Rätsel auf. Wann ist der Höhlenbär entstanden, war er ein Einzelgänger, hat er einen Winterschlaf oder eine Winterruhe gehalten, gab es eine Höhlenbärenjäger-Kultur und einen Höhlenbärenkult, wann und warum ist er ausgestorben? Antwort auf diese und andere Fragen gibt das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Der Höhlenbär gilt als das größte Tier, das die Gebirge im Eiszeitalter jemals bewohnt hat. Erstaunlicherweise war er ein pflanzenfressendes Raubtier, das während der kalten Jahreszeit wehrlos in einer Höhle lag. Dennoch mussten Steinzeitmenschen um ihr Leben fürchten, wenn sie ihm zur unrechten Zeit begegneten. Die Idee für das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ reifte bei den Recherchen für das Taschenbuch „Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter“. Dieses 2009 erschienene Werk erwähnt neben Fundorten von Raubkatzen teilweise auch solche von Höhlenbären. Das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ ist Professor Dr. Gernot Rabeder aus Wien, Dr. Brigitte Hilpert aus Erlangen und Dr. Wilfried Rosendahl aus Mannheim gewidmet. Alle drei sind Höhlenbärenexperten und haben den Autor bei verschiedenen Buchprojekten mit Rat und Tat unterstützt.

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    Weitere Taschenbücher von Ernst Probst:

    Affenmenschen. Von Bigfoot bis zum Yeti
    Archaeopteryx. Der Ur-Vogel aus Bayern
    Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahrne
    Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter
    Rekorde der Urmenschen. Erfindungen, Kunst und Religion
    Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere
    Säbelzahnkatzen. Von Machairodus bis zu Smilodon
    Seeungeheuer. Von Nessie bis zum Zuiyo-maru-Monster

  • Wo man in Österreich Höhlenbären fand

    Graz (fossilien-news) – Die Steiermark muss im Eiszeitalter ein wahres Paradies für Höhlenbären (Ursus spelaeus) gewesen sein. Denn aus keinem anderen Bundesland in Österrreich kennt man so viele Höhlenbären-Fundorte wie dort. Eine besonders hohe Konzentration von Höhlen, die einst von Höhlenbären aufgesucht wurden, befindet sich im Grazer Bergland in der Steiermark. Nachzulesen ist dies in dem Taschenbuch „Der Höhlenbär“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst, in dem die wichtigsten Höhlenbären-Fundorte in Deutschland, Österreich und der Schweiz aufgelistet werden. Das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ erwähnt 22 Höhlenbären-Fundorte in der Steiermark. Auf den nächsten Plätzen folgen – weit abgeschlagen – Oberösterreich (6), Niederösterreich (6), Salzburg (3), Kärnten (1), Tirol (1) und das Burgenland (1).

    In Österreich befinden sich etliche Höhlen in erstaunlich großer Höhe, die einst Höhlenbären als Zufluchtsort dienten: Schreiberwandhöhle bei Gosau im Dachsteingebirge (Oberösterreich) in 2250 Meter Höhe, Äußere Hennekopfhöhle bei Saalfelden im Steinernen Meer (Salzburg) in 2070 Meter Höhe, Salzofenhöhle bei Grundlsee im Toten Gebirge (Steiermark) in 2005 Meter Höhe, Schottloch bei Liezen im Dachsteingebirge (Steiermark) in 1980 Meter Höhe, Ramesch-Knochenhöhle im Warscheneck (Oberösterreich) in 1960 Meter Höhe, Brieglersberghöhle bei Tauplitz im Toten Gebirge an der Landesgrenze von Oberösterreich und Steiermark in 1960 Meter Höhe, Brettsteinhöhle bei Bad Mitterndorf im Toten Gebirge (Steiermark) in 1660 Meter Höhe und Schlenkendurchgangshöhle bei Hallein

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    Inhalt des Taschenbuch „Der Höhlenbär“:

    Ohne Schwanz bis zu 3,50 Meter lang, maximal 1,75 Meter hoch und bis zu 1200 Kilogramm schwer – das war der Höhlenbär (Ursus spelaeus) aus dem Eiszeitalter. Obwohl dieser ausgestorbene Bär bereits 1794 erstmals wissenschaftlich beschrieben wurde, gibt er mehr als 200 Jahre später immer noch viele Rätsel auf. Wann ist der Höhlenbär entstanden, war er ein Einzelgänger, hat er einen Winterschlaf oder eine Winterruhe gehalten, gab es eine Höhlenbärenjäger-Kultur und einen Höhlenbärenkult, wann und warum ist er ausgestorben? Antwort auf diese und andere Fragen gibt das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Der Höhlenbär gilt als das größte Tier, das die Gebirge im Eiszeitalter jemals bewohnt hat. Erstaunlicherweise war er ein pflanzenfressendes Raubtier, das während der kalten Jahreszeit wehrlos in einer Höhle lag. Dennoch mussten Steinzeitmenschen um ihr Leben fürchten, wenn sie ihm zur unrechten Zeit begegneten. Die Idee für das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ reifte bei den Recherchen für das Taschenbuch „Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter“. Dieses 2009 erschienene Werk erwähnt neben Fundorten von Raubkatzen teilweise auch solche von Höhlenbären. Das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ ist Professor Dr. Gernot Rabeder aus Wien, Dr. Brigitte Hilpert aus Erlangen und Dr. Wilfried Rosendahl aus Mannheim gewidmet. Alle drei sind Höhlenbärenexperten und haben den Autor bei verschiedenen Buchprojekten mit Rat und Tat unterstützt.

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    Bestellungen bei: http://www.grin.com/e-book/137524/der-hoehlenbaer

  • Taschenbuch listet Höhlenbären-Fundorte auf

    Wiesbaden (fossilien-news) – Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen gehören zu den Bundesländern in Deutschland mit besonders vielen Fundorten von Höhlenbären (Ursus spelaeus) aus dem Eiszeitalter. Reich mit Höhlenbärenfunden gesegnet ist auch die Steiermark in Österreich. Dies geht aus dem Taschenbuch „Der Höhlenbär“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst hervor. Aber auch in anderen Gegenden von Deutschland, Österreich und der Schweiz hat man Reste von Höhlenbären entdeckt.

    Als einer der berühmtesten Fundorte von Höhlenbären gilt die Zoolithenhöhle von Burggaillenreuth bei Muggendorf in der Fränkischen Alb (Fränkische Schweiz) in Bayern. Dort sind im Laufe der Zeit die Reste von schätzungsweise 800 bis 1.000 Höhlenbären, aber auch von Höhlenlöwen (Panthera leo spelaea) und Höhlenhyänen (Crocuta crocuta spelaea) gefunden worden. Aus ihr stammen jene Funde, nach denen der Höhlenbär, der Höhlenlöwe und die Höhlenhyäne erstmals wissenschaftlich beschrieben und benannt wurden.

    Das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ umfasst 294 Seiten, ist reich bebildert und bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ www.grin.de erschienen. Dabei handelt es sich nach den Titeln „Höhlenbären“ und „Säbelzahnkatzen“ bereits um das dritte Taschenbuch, in dem Ernst Probst ein Raubtier aus dem Eiszeitalter (Pleistozän) vorstellt. Der Höhlenbär fällt unter diesen drei Tieren etwas aus dem Rahmen: Denn er gilt kurioserweise als „pflanzenfressendes Raubtier“.

    Die Kapitel des Taschenbuches befassen sich unter anderem mit dem Vorfahren des Höhlenbären, seinem wissenschaftlichen Namen, verschiedenen Formen des Höhlenbären, der Entstehung von Höhlenbärenfossilien, der Lebensweise, den Krankheiten, den tierischen und menschlichen Zeitgenossen, Höhlenbären in der Eiszeitkunst, der Höhlenbärenjagd, dem umstrittenen Höhlenbärenkult und dem Aussterben gegen Ende des Eiszeitalters. In jeweils eigenen Kapiteln werden Höhlenbären-Fundorte in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Museen, in denen Höhlenbären zu sehen sind, aufgelistet.

    Ortsregister, Artenregister, Personenregister und Sachregister erleichtern die Suche nach bestimmten Begriffen. Das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ zum Preis von 24,99 Euro wird – wie bei „GRIN“ üblich – im Laufe der Zeit bei rund 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich sein. Bei „GRIN“ ist auch ein preiswertes E-Book im PDF-Format für 14,99 Euro zu haben.

  • Interview mit dem Autor des Taschenbuches "Der Höhlenbär"

    Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, Autor des Taschenbuches „Der Höhlenbär“

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    Frage: Herr Probst, wie kamen Sie auf die Idee, ein Taschenbuch über den Höhlenbären (Ursus spelaeus) aus dem Eiszeitalter zu schreiben?

    Antwort: 2008 habe ich damit begonnen, über einige Tiere aus der Urzeit kleine Taschenbücher zu schreiben. Zuerst befasste ich mich mit dem Höhlenlöwen, dann mit der Säbelzahnkatze und zuletzt mit dem Höhlenbären. Dabei passierte mir immer dasselbe: Ich wollte eigentlich nur ein dünnes Bändchen mit nicht mehr als 100 Buchseiten produzieren, aber es wurden immer rund 300 Seiten mit vielen Abbildungen.

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    Frage: Hat Sie beim Schreiben des Taschenbuches „Der Höhlenbär“ etwas besonders fasziniert?

    Antwort: Bei den Recherchen über den Höhlenbären ist mir immer mehr bewusst geworden, wie wenig Sicheres die Wissenschaft über dieses “pflanzenfressende Raubtier“ eigentlich weiß. In der Literatur gibt es sehr unterschiedliche Angaben über das erste zeitliche Auftreten, über das geographische Vorkommen und über die Lebensweise. So heißt es teilweise, der Höhlenbär sei nur Pflanzenfresser gewesen, aber auch, er habe mehr oder minder oft kleine Säugetiere gefressen. Die einen Autoren sprechen von einer Winterruhe, andere von einem Winterschlaf. Auch bei den Angaben über die Größe und das Gewicht gibt es große Unterschiede. Der angebliche Höhlenbärenkult der Urmenschen gilt heute zqwar als unwahrscheinlich, aber wer weiß, ob sich das nicht irgendwann wieder ändert.

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    Frage: Erwähnen Sie in Ihrem Taschenbuch auch Fundorte von Höhlenbären?

    Antwort: Die wichtigsten Fundorte von Höhlenbären in Deutschland, Österreich und in der Schweiz werden in einem eigenen Kapitel aufgezählt. Besonders viele Fundorte kennt man aus Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.

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    Frage: Welchen Höhlenbären-Fundort in Deutschland halten Sie für besonders bedeutend?

    Antwort: Die Zoolithenhöhle von Burggaillenreuth bei Muggendorf in Franken ragt unter den Fundorten besonders heraus, weil nach Funden von dort der Höhlenbär, der Höhlenlöwe und die Höhlenhyänen erstmals wissenschaftlich beschrieben wurden.

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    Frage: Welcher Höhlenbären-Fundort hat Sie am meisten überrascht?

    Antwort: Die Conturines-Höhle in Südtirol fasziniert mich besonders, weil diese in rund 2.800 Metern Höhle liegt und als der am höchsten gelegene Fundort mit Resten von Höhlenbären gilt. Dorthin haben sich auch Höhlenlöwen vorgewagt.

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    Frage: Werden Sie weitere Taschenbücher über Tiere aus der Urzeit schreiben?

    Antwort: Nach dem Höhlenbären sollte eigentlich das Mammut an die Reihe kommen. Aber danach habe ich mich in ein völlig anderes Thema verbissen, bei dem es um Biografien berühmter Frauen geht. Dieses Manuskript erfordert viel Arbeit und Zeit und wird sicherlich erst im Laufe von 2010 fertig.

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    Frage: Wo kann man Ihre Taschenbücher über Höhlenbären, Höhlenlöwen und Säbelzahnkatzen kaufen?

    Antwort: Auf der Webseite von „GRIN Verlag für akademische Texte“ www.grin.de - dort gibt es auch preiswerte E-Books im PDF-Format –, in rund 1.000 Online-Buchshops und in jeder guten Buchhandlung.

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    Bestellungen des Taschenbuches „Der Höhlenbär“ bei:
    http://www.grin.com/e-book/137524/der-hoehlenbaer

  • Taschenbuch von Ernst Probst: "Der Höhlenbär"

    Wiesbaden/München (fossilien-news) - Bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ sind ein E-Book zum Preis von 14,99 Euro und ein gedrucktes Taschenbuch zum Preis von 24,99 Euro mit dem Titel „Der Höhlenbär“ erhältlich. Verfasser dieses 295 Seiten umfassenden und reich bebilderten Werkes ist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der kürzlich bei „GRIN“ auch drei Taschenbücher über den Ur-Rhein, Höhlenlöwen und Säbelzahnkatzen veröffentlicht hat. Wie bei „GRIN“ üblich wird das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ in rund 1.000 Online-Buchshops angeboten und ist bei jeder guten Buchhandlung erhältlich.
    Bestellungen bei: http://www.grin.com/e-book/137524/der-hoehlenbaer

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    Inhalt des E-Books „Der Höhlenbär“:

    Ohne Schwanz bis zu 3,50 Meter lang, maximal 1,75 Meter hoch und bis zu 1200 Kilogramm schwer – das war der Höhlenbär (Ursus spelaeus) aus dem Eiszeitalter. Obwohl dieser ausgestorbene Bär bereits 1794 erstmals wissenschaftlich beschrieben wurde, gibt er mehr als 200 Jahre später immer noch viele Rätsel auf. Wann ist der Höhlenbär entstanden, war er ein Einzelgänger, hat er einen Winterschlaf oder eine Winterruhe gehalten, gab es eine Höhlenbärenjäger-Kultur und einen Höhlenbärenkult, wann und warum ist er ausgestorben? Antwort auf diese und andere Fragen gibt das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Der Höhlenbär gilt als das größte Tier, das die Gebirge im Eiszeitalter jemals bewohnt hat. Erstaunlicherweise war er ein pflanzenfressendes Raubtier, das während der kalten Jahreszeit wehrlos in einer Höhle lag. Dennoch mussten Steinzeitmenschen um ihr Leben fürchten, wenn sie ihm zur unrechten Zeit begegneten. Die Idee für das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ reifte bei den Recherchen für das Taschenbuch „Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter“. Dieses 2009 erschienene Werk erwähnt neben Fundorten von Raubkatzen teilweise auch solche von Höhlenbären. Das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ ist Professor Dr. Gernot Rabeder aus Wien, Dr. Brigitte Hilpert aus Erlangen und Dr. Wilfried Rosendahl aus Mannheim gewidmet. Alle drei sind Höhlenbärenexperten und haben den Autor bei verschiedenen Buchprojekten mit Rat und Tat unterstützt.

  • Video "Spore Smilodon (Sabre Tooth)"

    Video "Spore Smilodon (Sabre Tooth)" von "JurassicPete92" bei "Youtube"
    http://www.youtube.com/watch?v=rHeZ4uY_0ds

    Inhalt des Taschenbuches "Säbelzahnkatzen" von Ernst Probst:

    Säbelzahnkatzen oder Säbelzahntiger, wie man sie früher nannte, faszinieren seit eh und je die Menschen in aller Welt. Diese Raubkatzen mit ihren im Extremfall bis zu 28 Zentimeter langen Eckzähnen gehören zu den bekanntesten Säugetieren der Urzeit. Die ersten von ihnen jagten bereits im Miozän vor rund 15 Millionen Jahren auf unserem „Blauen Planeten“. Die letzten verschwanden gegen Ende des Eiszeitalters vor etwa 11.700 Jahren für immer aus der Natur. Mit diesen mehr oder minder eindrucksvollen Großkatzen befasst sich das Taschenbuch „Säbelzahnkatzen“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Es stellt in Deutschland, Europa, Afrika, Asien und Amerika entdeckte Arten der Säbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen sowie andere prähistorische Raubkatzen vor: nämlich Mosbacher Löwen, Höhlenlöwen, Europäische Jaguare, Leoparden, Schnee-Leoparden, Geparden und Pumas. Die Idee für dieses Taschenbuch über Säbelzahnkatzen reifte während der Recherchen für die 2009 erschienenden Titel „Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren“ und „Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter“ von Ernst Probst. Denn dabei ging es oft auch um Säbelzahnkatzen oder Dolchzahnkatzen. Das Taschenbuch „Säbelzahnkatzen“ ist Professor Dr. Helmut Hemmer aus Mainz, Dr. Thomas Keller aus Wiesbaden und Dick Mol aus Hoofddorp (Niederlande) gewidmet. Professor Dr. Helmut Hemmer gilt als international renommierter Experte für fossile Katzen und war früher am Zoologischen Institut der Universität Mainz tätig. Dr. Thomas Keller arbeitet als Paläontologe am Landesamt für Denkmalpflege Hessen in Wiesbaden und hat sich um die Erforschung der Mosbach-Sande und deren fossile Tierwelt verdient gemacht. Dick Mol ist Experte für fossile Säugetiere aus dem Eiszeitalter (vor allem Mammut) aus Hoofddorp (Niederlande). Alle drei haben dem Autor vielfach mit großer Geduld bei den Recherchen für verschiedene Taschenbücher geholfen. Ernst Probst hat mehr als 30 Bücher und Taschenbücher veröffentlicht. Am bekanntesten sind seine Werke „Deutschland in der Urzeit“, „Deutschland in der Steinzeit“, „Deutschland in der Bronzezeit“, „Rekorde der Urzeit“, „Dinosaurier in Deutschland“ (zusammen mit Raymund Windolf) „Rekorde der Urmenschen“ und „Monstern auf der Spur“.

    Bestellungen des Taschenbuches "Säbelzahnkatzen" bei:
    http://www.grin.com/e-book/127539/saebelzahnkatzen

  • Angebote des Fossilienhandel Otto in Wiesbaden

    Wiesbaden (fossilien-news) - Immer umfangreicher und interessanter wird das Angebot des "Fossilienhandel Otto" in Wiesbaden, der im Internet unter der Adresse http://www.fossilien-onlineshop.net zu finden ist. Nachfolgend eine kleine Auswahl.

    Pygopterus humboldti
    BESCHREIBUNG: Vordere Hälfte eines großen Raubfisches Pygopterus humboldti mit gut erhaltenem Schädel und Hautschatten sowie Details von Schuppen und Skelett. Ein sehr schönes und seltenes Stück! Größe der Platte ca. 29 x 27 cm, Länge des Fossils ca. 26 cm. FUNDORT UND ALTER: Mansfelder Revier, Perm, Kupferschiefer, ca. 260 Millionen Jahre alt. INFORMATIONEN ZUR TIERART: Pygopterus humboldti war bei einer durchschnittlichen Endgröße von 50 cm einer der gefährlichsten Raubfische des Kupferschiefer. Eine häufige Beute war unter anderem Palaeoniscum freieslebeni, der berühmte Kupferschieferhering, von desen Art auch schon versteinerte Exemplare in den Mägen fossiler Pygopterus humboldti gefunden wurden.

    Acanthodes bronni
    BESCHREIBUNG: Sehr gut erhaltener Acanthodes bronni mit vielen fossilen Details. In dieser Erhaltung und Größe eine echte Seltenheit! Es handelt sich um einen Altfund vor 1986. Größe der Platte ca. 29,5 x 19,5 cm, Länge des Fossils entlang der Körperachse gemesen ca. 26 cm. FUNDORT UND ALTER: Niederkirchen, Rheinland-Pfalz, Perm, Rotliegendes, ca. 290 Millionen Jahre alt. INFORMATIONEN ZUR TIERART: Die Gattung Acanthodes lebte in den Seen der Perm-Periode und ernährte sich dort von anderen Fischen wie Paramblypterus. Trotz ihres Namens Stachelhaie ist die Gattung Acanthodes nicht mit den echten Haien verwandt.

    Acanthodes gracilis
    BESCHREIBUNG: Sehr gut erhaltener Acanthodes gracilis mit vielen fossilen Details. Die Platte war am Flossenende gebrochen, wurde aber sauber geklebt. Es handelt sich um einen Altfund vor 1986. Größe der Platte ca. 56 x 26 cm, Länge des Fossils ca. 16 cm. FUNDORT UND ALTER: Niederkirchen, Rheinland-Pfalz, Perm, Rotliegend, ca. 290 Millionen Jahre alt. INFORMATIONEN ZUR TIERART: Die Gattung Acanthodes lebte in den Seen der Perm Periode und ernährte sich dort von anderen Fischen wie Paramblypterus. Trotz ihres Namens Stachelhaie ist die Gattung Acanthodes nicht mit den echten Haien verwandt.

    Palaeoniscum freieslebeni
    BESCHREIBUNG: Gut erhaltener Palaeoniscum freieslebeni mit schönen Details. Größe der Platte ca. 28 x 16,5 cm, Länge des Fossils entlang der Körperachse gemesen ca. 19 cm. FUNDORT UND ALTER: Bad Sachsa im Harz, Perm, Kupferschiefer, ca. 260 Millionen Jahre alt. INFORMATIONEN ZUR TIERART: Dieser, im deutschen auch Kupferschieferhering genannte Fisch, gehört zu den häufigsten Funden des Kupferschiefer und ist mit der rezenten

    Apateon spec.
    BESCHREIBUNG: 2 Apateon spec. mit guter Knochenerhaltung und Hautschatten. Es befindet sich je ein Tier auf der Vorder- und Rückseite. Es handelt sich um einen Altfund vor 1986. Länge des Fossils entlang der Körperachse gemesen ca. 6,2 und 5,2 cm. Größe der Platte ca. 14 x 9 cm. FUNDORT UND ALTER: Odernheim am Glan, Odernheimer Kalkbankhorizont. Frühes Perm, Unter Rotliegendes, ca. 270-290 Millionen Jahre alt. INFORMATIONEN ZUR TIERART: Apateon spec. gehört zur Gruppe der Branchiosaurier. Diese Amphibien atmeten im Jugendstadium noch mit Kiemen, später dann mit Lungen und lebten sowohl an Land als auch im Wasser, ähnlich wie viele heute noch lebende Frosch- und Molcharten.

  • E-Book von Ernst Probst über den Höhlenbär

    Wiesbaden/München (fossilien-news) – Auf der Internetseite von „GRIN Verlag für akademische Texte“ mit der Adresse http://www.grin.com/e-book/137524/der-hoehlenbaer ist ein E-Book mit dem Titel „Der Höhlenbär“ erhältlich. Geschrieben wurde dieses 295 Seiten umfassende und reich bebilderte Werk von dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der kürzlich auch drei Taschenbücher über den Ur-Rhein, Höhlenlöwen und Säbelzahnkatzen veröffentlicht hat.

    Die Texte des E-Books "Der Höhlenbär" befassen sich mit Entstehung, Aussehen, Anatomie, Größe, Gewicht, Lebensweise, Nahrung, tierischen und menschlichen Feinden, Krankheiten, Höhlenbärenjagd, Höhlenbärenkult, Aussterben, Grabungen, Fundorten und Museen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

    Das E-Book im PDF-Format ist zum Preis von 14,95 Euro bei „GRIN“ und später auch bei „Amazon“ erhältlich. In Kürze kommt das gedruckte Taschenbuch zu einem merklich höheren Ladenpreis in den Handel. Letzteres wird – wie bei „GRIN“ üblich – in rund 1.000 Online-Buchshops angeboten und ist bei jeder guten Buchhandlung erhältlich.

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    Inhalt des E-Books „Der Höhlenbär“:

    Ohne Schwanz bis zu 3,50 Meter lang, maximal 1,75 Meter hoch und bis zu 1200 Kilogramm schwer – das war der Höhlenbär (Ursus spelaeus) aus dem Eiszeitalter. Obwohl dieser ausgestorbene Bär bereits 1794 erstmals wissenschaftlich beschrieben wurde, gibt er mehr als 200 Jahre später immer noch viele Rätsel auf. Wann ist der Höhlenbär entstanden, war er ein Einzelgänger, hat er einen Winterschlaf oder eine Winterruhe gehalten, gab es eine Höhlenbärenjäger-Kultur und einen Höhlenbärenkult, wann und warum ist er ausgestorben? Antwort auf diese und andere Fragen gibt das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Der Höhlenbär gilt als das größte Tier, das die Gebirge im Eiszeitalter jemals bewohnt hat. Erstaunlicherweise war er ein pflanzenfressendes Raubtier, das während der kalten Jahreszeit wehrlos in einer Höhle lag. Dennoch mussten Steinzeitmenschen um ihr Leben fürchten, wenn sie ihm zur unrechten Zeit begegneten. Die Idee für das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ reifte bei den Recherchen für das Taschenbuch „Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter“. Dieses 2009 erschienene Werk erwähnt neben Fundorten von Raubkatzen teilweise auch solche von Höhlenbären. Das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ ist Professor Dr. Gernot Rabeder aus Wien, Dr. Brigitte Hilpert aus Erlangen und Dr. Wilfried Rosendahl aus Mannheim gewidmet. Alle drei sind Höhlenbärenexperten und haben den Autor bei verschiedenen Buchprojekten mit Rat und Tat unterstützt.

  • Antworten auf Fragen über Säbelzahnkatzen

    Saebel

    Wiesbaden (fossilien-news) – Welche Arten von Säbelzahnkatzen, die man früher „Säbelzahntiger“ nannte, wurden bisher in Deutschland entdeckt? In welchen Ländern der Erde und in welchen Bundesländern in Deutschland liegen die meisten Fundorte von Säbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen? Welche Säbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen waren am größten und schwersten? Welcher „Säbelzahntiger“ trug die längsten Eckzähne?

    Antwort auf diese und viele andere Fragen gibt das Taschenbuch „Säbelzahnkatzen“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Es umfasst 328 Seiten, ist reich bebildert und kostet 24,99 Euro. Das Taschenbuch ist bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ erschienen sowie in rund 1.000 Online-Buchshops erhältlich. Bei „GRIN“ gibt es auch ein preiswertes E-Book von diesem Titel.
    Bestellungen bei: http://www.grin.com/e-book/127539/saebelzahnkatzen

    Ein besonderer optischer Leckerbissen in dem Taschenbuch sind Zeichnungen von Säbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen des spanischen Illustrators Mauricio Antón aus Madrid. Er ist einer der beiden Autoren des englischsprachigen Bestsellers „The Big Cats“.

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    Inhalt des Taschenbuches „Säbelzahnkatzen“_

    Säbelzahnkatzen oder Säbelzahntiger, wie man sie früher nannte, faszinieren seit eh und je die Menschen in aller Welt. Diese Raubkatzen mit ihren im Extremfall bis zu 28 Zentimeter langen Eckzähnen gehören zu den bekanntesten Säugetieren der Urzeit. Die ersten von ihnen jagten bereits im Miozän vor rund 15 Millionen Jahren auf unserem „Blauen Planeten“. Die letzten verschwanden gegen Ende des Eiszeitalters vor etwa 11.700 Jahren für immer aus der Natur.

    Mit diesen mehr oder minder eindrucksvollen Großkatzen befasst sich das Taschenbuch „Säbelzahnkatzen“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Es stellt in Deutschland, Europa, Afrika, Asien und Amerika entdeckte Arten der Säbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen sowie andere prähistorische Raubkatzen vor: nämlich Mosbacher Löwen, Höhlenlöwen, Europäische Jaguare, Leoparden, Schnee-Leoparden, Geparden und Pumas.

    Die Idee für dieses Taschenbuch über Säbelzahnkatzen reifte während der Recherchen für die 2009 erschienenden Titel „Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren“ und „Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter“ von Ernst Probst. Denn dabei ging es oft auch um Säbelzahnkatzen oder Dolchzahnkatzen.

    Das Taschenbuch „Säbelzahnkatzen“ ist Professor Dr. Helmut Hemmer aus Mainz, Dr. Thomas Keller aus Wiesbaden und Dick Mol aus Hoofddorp (Niederlande) gewidmet. Professor Dr. Helmut Hemmer gilt als international renommierter Experte für fossile Katzen und war früher am Zoologischen Institut der Universität Mainz tätig. Dr. Thomas Keller arbeitet als Paläontologe am Landesamt für Denkmalpflege Hessen in Wiesbaden und hat sich um die Erforschung der Mosbach-Sande und deren fossile Tierwelt verdient gemacht. Dick Mol ist Experte für fossile Säugetiere aus dem Eiszeitalter (vor allem Mammut) aus Hoofddorp (Niederlande). Alle drei haben dem Autor vielfach mit großer Geduld bei den Recherchen für verschiedene Taschenbücher geholfen.

    Ernst Probst hat mehr als 30 Bücher und Taschenbücher veröffentlicht. Am bekanntesten sind seine Werke „Deutschland in der Urzeit“, „Deutschland in der Steinzeit“, „Deutschland in der Bronzezeit“, „Rekorde der Urzeit“, „Dinosaurier in Deutschland“ (zusammen mit Raymund Windolf) „Rekorde der Urmenschen“ und „Monstern auf der Spur“.

  • Dolchzahnkatzen am Ufer des Ur-Rheins

    Video: "Reconstrucción del tigre "dientes de sable" Paramachairodus" von "smartplanet" bei "YouTube"
    http://www.youtube.com/watch?v=m9YnTR6He9I

    Wiesbaden (fossilien-news) - Die so genannte Dolchzahnkatze Paramachairodus hat im Miozän vor etwa zehn bis 8,5 Millionen Jahren auch an den Ufern des Ur-Rheins gelebt und gejagt. Reste dieser Raubkatze kennt man aus Eppelsheim, Esselborn, vom Wissberg bei Gau-Weinheim und aus Dorn-Dürkheim (alle in Rheinland-Pfalz). Das geht aus dem Taschenbuch "Säbelzahnkatzen. Von Machairodus bis zu Smilodon" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst hervor.

    Die Art Paramachairodus ogygius erreichte - nach Funden aus Batallones bei Torréjon de Valasco südlich von Madrid zu schließen - eine Schulterhöhe von eta 58 Zentimetern und eine Gesamtlänge von etwa 1,50 Metern, von der rund 30 Zentimeter auf den Schwanz entfielen. Diese Art war ein Zeitgenosse der löwengroßen Säbelzahnkatze Machairodus aphanistus, die ebenfalls zwischen etwa zehn bis 8,5 Millionen Jahren am Ur-Rhein existierte. Letztere war merklich größer, sie hatte eine Schulterhöhe von rund einem Meter und eine Kopfrumpflänge (ohne Schwanz) von etwa 1,90 Metern.

    Der Titel "Säbelzahnkatzen" ist bei "GRIN Verlag für akademische Texte" erschienen und unter der Internetadresse http://www.grin.com/e-book/127539/saebelzahnkatzen als gedrucktes Taschenbuch und als elektronisches E-Book erhältich. Das Taschenbuch und das E-Book sind reich bebildert. Unter den Abbildungen befinden sich etliche Zeichnung des spanischen Illustrators Mauricio Antón aus Madrid, der als Meister seines Faches gilt. Auch die Rekonstruktion von Paramachairodus aus obigem Video stammt von Mauricio Antón. Ernst Probst hat 2009 auch das Taschenbuch und das E-Book "Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter" bein "GRIN" veröffentlicht. "GRIN"-Titel sind in jeder guten Buchhandlung und in rund 1.000 Online-Buchshops erhältlich.

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    Inhaltsangabe des Taschenbuches "Säbelzahnkatzen":

    Säbelzahnkatzen oder Säbelzahntiger, wie man sie früher nannte, faszinieren seit eh und je die Menschen in aller Welt. Diese Raubkatzen mit ihren im Extremfall bis zu 28 Zentimeter langen Eckzähnen gehören zu den bekanntesten Säugetieren der Urzeit. Die ersten von ihnen jagten bereits im Miozän vor rund 15 Millionen Jahren auf unserem „Blauen Planeten“. Die letzten verschwanden gegen Ende des Eiszeitalters vor etwa 11.700 Jahren für immer aus der Natur. Mit diesen mehr oder minder eindrucksvollen Großkatzen befasst sich das Taschenbuch „Säbelzahnkatzen" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Es stellt in Deutschland, Europa, Afrika, Asien und Amerika entdeckte Arten der Säbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen sowie andere prähistorische Raubkatzen vor: nämlich Mosbacher Löwen, Höhlenlöwen, Europäische Jaguare, Leoparden, Schnee-Leoparden, Geparden und Pumas. Die Idee für dieses Taschenbuch über Säbelzahnkatzen reifte während der Recherchen für die 2009 erschienenden Titel "Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren" und 2Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter" von Ernst Probst. Denn dabei ging es oft auch um Säbelzahnkatzen oder Dolchzahnkatzen. Das Taschenbuch „Säbelzahnkatzen“ ist Professor Dr. Helmut Hemmer aus Mainz, Dr. Thomas Keller aus Wiesbaden und Dick Mol aus Hoofddorp (Niederlande) gewidmet. Professor Dr. Helmut Hemmer gilt als international renommierter Experte für fossile Katzen und war früher am Zoologischen Institut der Universität Mainz tätig. Dr. Thomas Keller arbeitet als Paläontologe am Landesamt für Denkmalpflege Hessen in Wiesbaden und hat sich um die Erforschung der Mosbach-Sande und deren fossile Tierwelt verdient gemacht. Dick Mol ist Experte für fossile Säugetiere aus dem Eiszeitalter (vor allem Mammut) aus Hoofddorp (Niederlande). Alle drei haben dem Autor vielfach mit großer Geduld bei den Recherchen für verschiedene Taschenbücher geholfen. Ernst Probst hat mehr als 30 Bücher und Taschenbücher veröffentlicht. Am bekanntesten sind seine Werke „Deutschland in der Urzeit“, „Deutschland in der Steinzeit“, „Deutschland in der Bronzezeit“, „Rekorde der Urzeit“, „Dinosaurier in Deutschland“ (zusammen mit Raymund Windolf) „Rekorde der Urmenschen“ und „Monstern auf der Spur“.

  • Interview über fossilie Raubkatzen in Deutschland

    Eiszeitalter1

    Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, Autor der Taschenbücher „Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter“ und „Säbelzahnkatzen. Von Machairodus bis zu Smilodon“

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    Frage: Warum haben Sie zwei Taschenbücher über Höhlenlöwen und Säbelzahnkatzen geschrieben und veröffentlicht?

    Antwort: Daran ist mein Wohnort im Wiesbadener Stadtkreis schuld. Ich lebe nur wenige Kilometer von den weltberühmten Mosbach-Sanden entfernt, die nach dem ehemaligen Dorf Mosbach zwischen Wiesbaden und Biebrich benannt sind. In diesen rund 600.000 Jahre alten Flussablagerungen aus einem warmem Abschnitt des Eiszeitalters hat man zahlreiche Zähne und Knochen von Raubkatzen gefunden.

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    Frage: Welche Raubkatzen sind bisher aus den Mosbach-Sanden nachgewiesen?

    Antwort: In den Mosbach-Sanden sind Reste des riesigen Mosbacher Löwen (Panthera leo fossilis), der löwengroßen Säbelzahnkatze (Homotherium crenatidens), des Europäischen Jaguars (Panthera leo gombaszoegensis) und des Geparden (Acinonyx pardinensis) gefunden worden. Die Originalfunde werden im Naturhistorischen Museum Mainz, im Museum Wiesbaden und im Senckenberg-Museum in Frankfurt am Main aufbewahrt. Von anderen deutschen Fossilienfundstättten aus dem Eiszeitalter kennt man übrigens auch den Leopard und sogar den Puma.

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    Frage: Welche dieser Raubkatzen sind zu Lebzeiten am größten gewesen?

    Antwort: Die imposanteste Raubkatze aus den Mosbach-Sanden war der Mosbacher Löwe. Er erreichte – nach Berechnungen von Wissenschaftlern – eine Gesamtlänge bis zu 3,60 Metern, von denen etwa 1,20 Meter auf den Schwanz entfielen, und vielleicht eine Schulterhöhe bis zu 1,50 Metern. Heutige Löwen in Afrika sind rund einen halben Meter kürzer. Aus dem Mosbacher Löwen, der vor etwa 700.000 bis 300.000 Jahren in Europa vorkam, ist der Höhlenlöwe (Panthera leo fossilis) hervorgegangen.

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    Frage: Hat man in Deutschland mehr Reste von Mosbacher Löwen oder von Höhlenlöwen entdeckt?

    Antwort: Die Fundorte des Mosbacher Löwen in Deutschland kann man an den Fingern einer Hand abzählen. Dagegen kennt man vom Höhlenlöwen mindestens 100 Fundorte Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hamburg, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin.

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    Frage: Aus welchem deutschen Bundesland kennt man die meisten Fundorte von Höhlenlöwen?

    Antwort: Nach den Funden zu schließen, war Bayern ein wahres „Paradies für Höhlenlöwen“. Dort kennt man 27 Fundorte von Höhlenlöwen, aus Nordrhein-Westfalen 21, aus Baden-Württemberg 15, aus Sachsen-Anhalt 10, aus Thüringen 8, aus Hessen 7, aus Niedersachsen 5, aus Rheinland-Pfalz 3, aus Brandenburg 3 und aus Sachsen 2. Unter den Großstädten, in denen Fossilien von Höhlenlöwen zum Vorschein kamen, sind Stuttgart, Wiesbaden, Leipzig, Hamburg und Berlin. Dagegen wurden im Saarland, in Schleswig-Holstein, in Bremen und in Mecklenburg-Vorpommern bisher keine Höhlenlöwen gefunden.

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    Frage: An welchem deutschen Fundort kamen die meisten Reste von Höhlenlöwen zum Vorschein?

    Antwort: Nirgendwo auf der Erde sind mehr Zähne und Knochen von Höhlenlöwen geborgen worden als in der Zoolithenhöhle von Burggaillenreuth bei Muggendorf in der Fränkischen Schweiz (Bayern). Dort fand man Reste von rund 30 Höhlenlöwen. Der Höhlenlöwe mit dem wissenschaftlichen Namen Panthera leo spelaea ist 1810 von dem Arzt und Paläontologen Georg August Goldfuß (1782-1848), der zeitweise in Erlangen und später in Bonn lebte, nach einem Schädelfund aus der Zoolithenhöhle erstmals beschrieben und benannt worden.

    Antwort:

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    Frage: Welche Säbelzahnkatzen kennt man aus Deutschland?

    Antwort: Die Antwort klingt etwas verwirrend, weil die Wissenschaftler heute zwischen Säbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen unterscheiden. Im Miozän vor etwa 10 bis 8,5 Millionen Jahren lebten in Deutschland die Säbelzahnkatzen Machairodus aphanistus und im Eiszeitalter vor etwa 600.000 bis 11.700 Jahren zunächst die große Säbelzahnkatze Homotherium crenatidens und später die kleinere Art Homotherium latidens. Außerdem kennt man aus Deutschland die im Miozän vorkommenden Dolchzahnkatzen Paramacharodus ogygius und Paramachairodus orientalis und aus dem Eiszeitalter Megantereon cultridens.

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    Frage: Was fasziniert Sie an den Säbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen am meisten?

    Antwort: Mir haben es die besonders großen Säbelzahnkatzen wie Machairodus giganteus, die fast Tigerformat hatte, und die Dolchzahnkatze Smilodon populator besonders angetan. Letztere trug bis zu 28 Zentimeter lange Eckzähne. Beide Arten existierten – nach den Funden zu urteilen – außerhalb von Deutschland.

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    Frage: Wo kann man etwas über Raubkatzen aus grauer Urzeit lesen?

    Antwort: In meinen Taschenbüchern „Höhlenlöwen“ und „Säbelzahnkatzen“, aber auch in meinem Taschenbuch „Der Ur-Rhein“. Leseproben findet man bei www.grin.de und http://books.google.de - Bei „GRIN“ gibt es diese Titel als gedruckte Taschenbücher und elektronische E-Books. Außerdem kann man die Taschenbücher in jeder guten Buchhandlung bestellen, weil diese bei den wichtigsten deutschen Buchgroßhändlern „Libri“ und „KNO“ gelistet sind. Außerdem sind sie in rund 1.000 Online-Buchshops erhältlich.

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    Weblinks:

    Höhlenlöwen-Blog
    http://hoehlenloewen-blog.blogspot.com

    Säbelzahnkatzen-Blog
    http://saebelzahnkatzen-blog.blogspot.com

  • Riesenauswahl an Branchiosauriern beim "Fossilienhandel Otto"

    BranchiosaurierOtto

    Wiesbaden (fossilien-news) – Der „Fossilienhandel Otto“ in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden präsentiert in seinem Online-Shop mit der Internetadresse http://fossilien-onlineshop.net die vermutlich größte Auswahl von kleinen Branchiosauriern aus der frühen Permzeit (Rotliegendzeit) vor etwa 290 bis 270 Millionen Jahren an.

    Dabei handelt es sich meistens um Branchiosaurier der Art Apateon pedestris aus Odernheim am Glan und anderen Fundorten aus der Pfalz. Neufunde von diesen Fossilien gibt es nicht mehr, weil in Rheinland-Pfalz seit 1986 das Suchen und Bergen von Fossilien verboten ist.

    Die beim „Fossilienhandel Otto“ angebotenen Branchiosaurier sind meistens fingerlang und erreichen weniger als zehn Zentimeter Gesamtlänge. An diesen kleinen Sauriern sind teilweise interessante Details zu erkennen wie Kiemenbündel, Zähne, Wirbelsäule, Beine, Finger, Schwanz und Hautschatten.

    Apateon pedestris gehört zur Gruppe der Branchiosaurier. Diese Amphibien atmeten im Jugendstadium noch mit Kiemen, später dann mit Lungen und lebten sowohl an Land als auch im Wasser, ähnlich wie viele heute noch lebende Frosch- und Molcharten.

    Die preiswertesten Branchiosaurier kosten 29 Euro, die teuersten 159 Euro. Ein Prachtstück ist eine Platte mit drei Branchiosauriern.

    Im Online-Shop des „Fossilienhandels Otto“ werden auch Bernsteine, fossile Pflanzen, Wirbellose und Wirbeltiere (Amphibien, Fische, Reptilien, Säugetiere und Vögel) angeboten.

  • Blog über Archaeopteryx ging an den Start

    Video: "Spore Contest: Archaeopteryx lithographica" von "Chibity" bei "YouTube"
    http://www.youtube.com/watch?v=ocr9UaetlbY

    Wiesbaden (fossilien-news) - Der Urvogel Archaeopteryx aus der Jurazeit vor etwa 150 Millionen Jahren mit Merkmalen von Vögeln und Reptilien gilt als eines der berühmtesten Fossilien der Erde. Diesem gefiederten Zeitgenossen von Dinosauriern und Flugsauriern in Bayern ist das "Archaeopteryx-Blog" mit der Internetadresse http://archaeopteryx-blog.blogspot.com gewidmet.

    Literatur zum Thema:
    Ernst Probst: Archaeopteryx. Der Urvogel aus Bayern. GRIN, München 2008
    Bestellungen bei:
    http://www.grin.com/e-book/114708/archaeopteryx-der-urvogel-aus-bayern

    Die ältesten, meisten und schönsten Urvögel kamen im Gebiet von Solnhofen, Eichstätt und Jachenhausen bei Riedenburg in Bayern zum Vorschein. Dort wurden bisher eine Feder und zehn Skelette von Urvögeln der taubengroßen Gattung Archaeopteryx entdeckt. Jene Vogelvorfahren aus der späten Jurazeit vor etwa 150 Millionen Jahren hatten Merkmale von Vögeln und von Reptilien. Mit diesen frühen Vogelvorfahren aus der Zeit der Dinosaurier und Flugsaurier befaßt sich das Taschenbuch „Archaeopteryx. Der Urvogel aus Bayern“. Die Texte dieses Buches stammen aus dem inzwischen vergriffenen Werk „Deutschland in der Urzeit“ (1986) des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst und wurden – bis auf Kleinigkeiten – fast unverändert in alter deutscher Rechtschreibung übernommen. Die Informationen entsprechen dem damaligen Wissensstand.

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    Weitere Bücher von Ernst Probst:

    Affenmenschen
    Der Ur-Rhein
    Höhlenlöwen
    Monstern auf der Spur
    Rekorde der Urmenschen
    Rekorde der Urzeit
    Säbelzahnkatzen
    Seeungeheuer

  • 46. Mineralientage München 2009: Bayerische Ur-Vögel und Indiens verborgene Kostbarkeiten

    Archaeopteryx-Fossilien im Original - erstmals unter einem Dach

    München (fossilien-news) – Edelsteine, Kristalle und Fossilien aus aller Welt verwandeln die Neue Messe München alljährlich im Herbst in Europas größte Schatzkammer. Mehr als 1000 Händler und Aussteller aus 56 Nationen präsentieren von Freitag, 30. Oktober (Fachbesuchertag), bis zum Sonntag, 1. November 2009, ihre schönsten Stücke. Als Handels-, Einkaufs- und Erlebnismesse sowie internationaler Treffpunkt der Branche locken die Münchner Mineralientage jedes Jahr mehr als 40.000 Menschen an – Fachleute ebenso wie Sammler und Familien. Sie kaufen hier Schmuck und Edelsteine zu Messepreisen, genießen Entspannung auf der Wellness-Insel oder üben sich im Fossilienpräparieren und Goldwaschen. Unter Beteiligung internationaler Museen und Privatsammler werden mehrere Sonderausstellungen konzipiert. Höhepunkt in diesem Jahr: ein neuer, fossiler Erlebnisgarten mit mehreren Fossilien des Ur-Vogels Archaeopteryx im Original, die so noch nie zusammen zu sehen waren.

    Sonderschau Fossilienpark: Versteinerte Zeugen der Urwelt
    Die paläontologische Sonderschau der Mineralientage München ist im Darwin-Jahr 2009 dem berühmten Naturforscher Charles Darwin gewidmet: Die Ausstellung präsentiert fünf der zehn weltweit vorhandenen Fossilienfunde des Ur-Vogels Archaeopteryx im Original. Die skurrile Kreatur mit Zähnen, Vogelfedern, Krallen und einem Saurierschwanz gilt für die Wissenschaft als Übergangsform zwischen Reptil und Vogel und somit als Beweis für Darwins Evolutionstheorie. Alle bisher gefundenen Versteinerungen des Ur-Vogels stammen aus Jura-Kalksteinbrüchen in Bayern.

    Die seltenen Fossilien sind anlässlich von Darwins 200. Geburtstag zum ersten Mal zusammen unter einem Dach zu sehen – normalerweise werden sie als wohl gehütete Kostbarkeiten im Paläontologischen Museum München, im Bürgermeister-Müller-Museum Solnhofen und im Wyoming Dinosaur Center in den USA aufbewahrt. Den passenden Rahmen für die wertvollen Leihgaben bildet eine als fossiler Erlebnisgarten gestaltete Halle, die die Landschaft der Jura-Periode vor 150 Millionen Jahren mit Seen, Pflanzen und Inseln authentisch nachbildet. Neun echte Dinosaurier-Schädel aus dem Schweizer Sauriermuseum Aathal ergänzen die Ausstellung. Der seltene Schädel des Stegosauriers „Moritz“ ist ebenso zu sehen wie Allosaurus „Big Al Two“, ein freistehendes, acht Meter langes Skelett des weltweit vollständigsten Raubsauriers aus der Oberjurazeit.

    Sonderschau Indien: Riesen-Aquamarin und versteinerte Poesie
    Während der neue Fossilienpark die Besucher auf eine fantastische Zeitreise ins Mittelalter der Erde begleitet, entführt die große Mineralien-Sonderschau diesmal in die Welt der edlen Steine aus dem fernen Indien. Das bekannte Edelsteinland mit Jahrtausende alter Geschichte steht für die prachtvollen Juwelen der Maharajas und das Grabmal der Liebe, das Taj Mahal. Für die Sonderschau im Stil eines Maharaja-Palastes konnte das Gargoti-Museum gewonnen werden, Indiens erstes und bisher einziges privates Mineralienmuseum. Die Prunkstücke: der „Emperor of India“, ein türkisblauer, zehn Kilogramm schwerer Riesen-Aquamarin, eine Statue der hinduistischen Gottheit Ganesha aus massivem Bergkristall sowie von der Natur geschaffene Bilder in Achat, die wie Farne, Moose oder Miniaturlandschaften wirken. Die Dendriten-Achate werden vom Leihgeber auch als „versteinerte Poesie“ bezeichnet.

    Geschliffene Kostbarkeiten und Entspannung mit Edelsteinen
    Auch die Händler aus Europa und Übersee bieten einiges zum Staunen und Kaufen. Die Prachtstücke der internationalen Mineralienszene sind im International Mineral Pavilion zu sehen, der liebevoll auch „weißer Tempel“ genannt wird. In der neuen GemWorld Munich präsentieren renommierte Graveure und weltbekannte Edelsteinschleifer, darunter das Atelier Munsteiner, ihre schönsten Schmuckideen und Edelsteinobjekte. Besucher, die sich davon inspiriert fühlen, können sich gleich auf der Messe einen Entwurf für ihr individuelles Schmuckstück fertigen lassen – von jungen Nachwuchsdesignern und Goldschmieden im neu konzipierten SchmuckWerk.

    Erholung vom Messetrubel bietet die beliebte Wellness-Insel. Spezialisten informieren hier über Edelstein-Massagen und Akupressur, Edelsteinöle oder das Wohlfühlprogramm Edelstein-Balance und geben Gelegenheit zur fühlbaren Anwendung. Alljährlich nutzen fast alle namhaften Experten der Branche die Messe als Treffpunkt, um sich mit Informationsständen, Massage-Präsentationen und Fachvorträgen im Forum Minerale über aktuelle Entwicklungen auszutauschen. Der Wellness-Bereich der Mineralientage wird 2009 weiter vergrößert – Besucher können sich nun in individuellen Kabinen ganz in Ruhe mit den Heilsteinen massieren lassen.

    Mitmach-Spaß für die ganze Familie
    Als Mitmach- und Erlebnismesse mit Eventcharakter bieten die Mineralientage neben Sonderausstellungen und Verkaufsstücken auch jede Menge Spaß für die ganze Familie. Nicht nur sehen mit den Augen sondern auch begreifen mit den Händen lautet das erklärte Motto. Naturschätze in Form von Speckstein-Figuren, präparierten Fossilien oder Goldstaub sind beliebte Trophäen, die die Kinder gerne mit nach Hause nehmen. Die neue Attraktion in diesem Jahr: Fossilienspalten mit dem Dinosaurier-Experten Ben Pabst und die Aktion „Zurück in die Steinzeit“ mit dem aus dem SWR-Fernsehen bekannten Überlebenstrainer Thomas Patzleiner.

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    Die Top-Themen der Mineralientage München im Überblick:
    Fossilien/Naturschätze: Bayerische Ur-Vögel in München
    Mineralien/Indien: Indiens verborgene Kostbarkeiten
    Wellness/Gesundheit: Wohlfühlen mit der Kraft heilender Steine
    Schmuck/Edelsteine: Design am Stein auf den Mineralientagen
    Kinder/Familien: Freizeit-Forscher auf der Jagd nach Naturschätzen
    Alpen/Wandern: Alpine Kostbarkeiten - vom Berg in die Vitrine
    Design/Raumgestaltung: Naturobjekte - kunstvoll inszeniert

  • Interview über Affenmenschen

    Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der unter anderem das Taschenbuch „Affenmenschen. Von Bigfoot bis zum Yeti“ geschrieben hat

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    Frage: Herr Probst, warum haben Sie ein Buch über „Affenmenschen“ geschrieben?

    Antwort: Mich interessieren außer ausgestorbenen Tieren wie beispielsweise Dinosauriern, Flugsauriern, Meeressauriern, Urvögeln, Mammuts, Höhlenlöwen, Säbelzahnkatzen, Höhlenbären und Menschenaffen auch Fabelwesen wie Riesen, Drachen, Einhörner und Seeungeheuer sowie so genannte Kryptiden wie Nessie, Bigfoot und Yeti. Kryptiden sind Lebewesen, deren Existenz von Kryptozoologen vermutet wird, aber nicht bewiesen ist.

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    Frage: Glauben Sie an die Existenz von Affenmenschen?

    Antwort: Ich glaube nicht, dass irgendwo in einem versteckten Winkel der Erde Affenmenschen wie Bigfoot, Yeti oder andere ihr Leben fristen. Aber ich kann nicht ausschließen, dass irgendwann auf unserem Planeten ein bisher unbekannter Halbaffe, Affe oder Menschenaffe entdeckt wird. Eine Boulevardzeitung hat zwar behauptet, ich sei der Meinung, dass es sich beim Affenmenschen um eine aus der Urzeit stammende Affenart handeln könnte, von der bekannt sei, dass sie eine Größe von drei Metern erreichen konnte. Aber ich habe in Wirklichkeit etwas ganz anderes gesagt. Nämlich, dass in der Urzeit in Asien ein riesiger Menschenaffe namens Gigantopithecus gelebt hat, der eine Höhe von zwei bis zu drei Metern erreicht haben soll. Manche Kryptozoologen vermuten, dass bestimmte Affenmenschen Nachfahren dieses Gigantopithecus seien. Ich selbst glaube dies aber nicht.

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    Frage: Wo hat man angeblich Affenmenschen gesichtet?

    Antwort: Angebliche Sichtungen von Affenmenschen wurden aus allen fünf Erdteilen bekannt, vor allem aus Asien (Alma, Chuchunaa, Yeren, Ngoui Rung, Orang Pendek, Yeren,Yeti) und Amerika (Bigfoot, Stink-Affe, De-Loys-Affe), aber auch aus Australien („Böser Geist“ Yeren), Afrika und Europa.

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    Frage: Sind die Beschreibungen von Affenmenschen identisch?

    Antwort: Die Beschreibungen der angeblich beobachteten Affenmenschen sind sehr unterschiedlich. So schwanken die Angaben über die Größe bzw. Höhe der Affenmenschen je nach Form zwischen nur 1,20 Metern („Kurzer Mensch“ Orang Pendek auf Sumatra) bis zu unglaublichen 4,80 Metern (größte Form des Yeti). In der einschlägigen Literatur ist aber auch von kleineren Formen des Yeti mit nur 1, 1,80 oder 2,70 Meter Höhe die Rede. Bigfoot aus Nordamerika soll Schuhgröße 61 erreicht haben. Auch die Verhaltensweisen und Fähigkeiten werden sehr unterschiedlich geschildert. Zum Beispiel: scheu und friedlich wie der kleine Orang Pendek und der „Schneemensch“ Yeti im Himalaja, angriffslustig wie der „Bandit“ Chuchunaa in Sibirien, Yeren in China oder der De-Loys-Affe in Südamerika, fürchterlich stinkend wie der Stink-Affe in Florida, Kleidung tragend wie Chuchunaa in Sibirien oder Feuer machend wie der „Vietnamesische Yeti“ Ngoui Rung. Als Vorfahren werden riesige Menschenaffen („Schneemensch“ Yeti), Frühmenschen (Orang Pendek auf Sumatra) oder Neandertaler („Wilder Mensch“ Alma in der Mongolei) diskutiert. Der Yeti wurde früher sogar phantasievoll als kälteunempfindlicher Ur-Germane gedeutet.

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    Frage: Gibt es etwas, was sie beim Thema Affenmenschen amüsiert?

    Antwort: Ich schmunzle immer wieder darüber, dass Fotos oder Filme, die angeblich Affenmenschen zeigen, so unglaublich unscharf sind. Es ist schon ein wahres Kunststück, mit heutigen modernen Kameras so schlechte Aufnahmen zu machen. Manchmal kommt es vor, das Leser/innen sich über die schlechte Druckqualität von Affenmenschen-Fotos in meinem Affenmenschen-Taschenbuch bitter beklagen und mir diese anlasten. Dazu kann ich nur sagen: Von Lebewesen, die es nicht gibt, kann man keine gestochen scharfen Aufnahmen anfertigen!

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    Frage: Kann man im Internet einen Blick in das Taschenbuch „Affenmenschen“ werfen?

    Antwort: Eine Leseprobe des Taschenbuches „Affenmenschen“ ist bei der „Google Buchsuche“ unter der Adresse http://books.google.de/books?id=7nwMydGpGUkC&printsec=frontcover&dq=Affenmenschen+Probst#v=onepage&q=&f=false im Internet zu finden.

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    Frage: Wo ist Ihr Taschenbuch über „Affenmenschen“ erhältlich?

    Antwort: Das Taschenbuch „Affenmenschen“ ist bei rund 1000 Online-Buchshops erhältlich. Zum Beispiel bei Amazon, Libri, buch.de und bol.de, außerdem in jeder guten Buchhandlung, weil dieser Titel bei den Buchgroßhändlern Libri und KNO gelistet ist. Es wird auch in etlichen ausländischen Buchshops angeboten.

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    Frage: Gibt es noch andere Bücher von Ihnen zu ähnlichen Themen?

    Antwort: Ja, nämlich „Monstern auf der Spur. Wie die Sagen über Drachen, Riesen und Einhörnern entstanden“ und „Seeungeheuer. Von Nessie bis zum Zuiyo-maru-Monster“. Beide sind bei „GRIN“ erschienen und in rund 1000 Online-Buchshops zu haben.

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    Bestellungen des Taschenbuches oder des E-Books „Affenmenschen“ bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ unter:
    http://www.grin.com/e-book/93660/affenmenschen

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    Taschenbücher von Ernst Probst bei „GRIN“:
    Affenmenschen. Von Bigfoot bis zum Yeti
    Archaeopteryx. Der Urvogel aus Bayern
    Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren
    Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter
    Monstern auf der Spur. Wie die Sagen über Drachen, Riesen und Einhörner entstanden
    Rekorde der Urmenschen. Erfindungen, Kunst und Religion
    Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere
    Säbelzahnkatzen. Von Machairodus bis zu Smilodon
    Seeungeheuer. Von Nessie bis zum Zuiyo-maru-Monster

  • Als Haie und Saurier bei uns schwammen

    Sonderausstellung mit 290 Millionen Jahre alten Fossilien aus der Region im Jügesheimer Museum

    Jügesheim (fossilien-news) - Eine Sonderausstellung mit 290 Millionen Jahre alten Fossilien aus der Urzeit der näheren Region veranstaltet Gerhard Lämmlein am 6. September 2009 im „Museum für Heimat- und Erdgeschichte“ in Rodgau-Jügesheim. Traditionell zur Giesemer Kerb in Jügesheim wird eine Ausstellung präsentiert, diesmal sind es Funde aus den Plattenkalken von Dreieich-Götzenhain: Süßwasserhaie, urtümliche Knochenfische und Kleinsaurier (salamanderartige Amphibien). Diese Fossilien wurden von Wolfgang Ott aus Offenbach am Main, Mitglied der Arbeitsgruppe Palaeo-Geo e. V., Kelkheim, in den vergangenen 20 Jahren in der Umgebung von Götzenhain gesammelt. Zudem sind Fotos einer Grabungskampagne der Arbeitsgruppe in der Ortsumfahrung Götzenhain im Jahre 2006 zu sehen: Mit der mehrmonatigen Ausgrabung von Vereinsmitgliedern im Auftrag des Hessischen Landesmuseums Darmstadt konnten erstmals in diesem Gebiet Wirbeltierfossilien großflächig aus einem Plattenkalk-Horizont geborgen werden.

    Die bei Dreieich-Götzenhain ausgegrabenen Fossilien haben dazu geführt, dass sich diese Lokalität als die reichste Fundstelle von Wirbeltieren im so genannten „höheren Rotliegenden“ (einem Abschnitt der Permzeit im ausgehenden Erdaltertum) Westdeutschlands herausgestellt hat. Vor etwa 290 Millionen Jahren lagerten sich bei Götzenhain plattige Kalke ab. Diese fossilhaltigen Sedimente sind in einem Süßwassersee entstanden, der einem von Lothringen bis Thüringen reichenden Gewässersystem angehörte. Unsere Region lag zu dieser Zeit auf 20 Grad nördlicher Breite, klimatisch vergleichbar mit der heutigen Sahel-Zone Afrikas. Dazu kam intensiver Vulkanismus, der die Lebensräume einschränkte. Trotzdem existierten während der Ablagerungszeit der Rotliegend-Plattenkalke vereinzelte Seen, die Fischen und Lurchen einen Lebensraum boten.

    Im Gegensatz zum Rodgau, der nur in tieferen Lagen Sedimente aus dieser Zeit aufzuweisen hat, stehen in Götzenhain entsprechende Gesteine an der Erdoberfläche an: Der so genannte „Sprendlinger Horst“ wurde im Laufe der Erdgeschichte gehoben und fiel danach nur zum Teil der Abtragung zum Opfer.

    Das Museum für Heimat- und Erdgeschichte im Alten Schwesternhaus (Eingang Feuerwehrparkplatz am Ostring) in Jügesheim, ist von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Zur Mittagszeit werden Haspel mit Kraut sowie Hackbraten (für Kinder Bockwürstchen) und nachmittags Kaffee und Kuchen geboten.

    Jedes Kind, das mit seinen Eltern die Ausstellung besucht, darf eine Versteinerung mit nach Hause nehmen. Der Eintritt ist frei.

  • Wie die Fledermäuse fliegen lernten

    Fossil aus der Grube Messel / Ursprung der Echoortung

    Neue Erkenntnisse der Genetik sowie sensationelle Fossilfunde erhellen endlich die Evolution der Fledermäuse – und glätten die Wogen einer langjährigen Debatte über die Ursprünge ihrer Flugfähigkeit und Echoortung.

    Aus: Spektrum der Wissenschaft, September 2009

    An lauen Sommerabenden sind sie häufig zu sehen: blitzschnell umherschwirrende Fledermäuse auf der Jagd nach Insekten. Neben der erstaunlichen Eleganz der Flüge können Sie an diesen Tieren aber auch eine der spektakulärsten Erfolgsgeschichten der Evolution erkennen. Wie Forscher in der September-Ausgabe von "Spektrum der Wissenschaft" berichten, half ihnen ein spektakulärer Fund aus der Grube Messel bei Darmstadt, die Frage weitgehend aufzuklären, wann in der Erdgeschichte die Tiere das Fliegen und Jagen per Echoortung lernten.

    Gemeinsam mit ihren nahen Verwandten, den Flughunden, bilden Fledermäuse die Gruppe der Fledertiere, die mit Ausnahme der Antarktis jeden Kontinent erobert hat. Fledertiere sind eine ungewöhnlich artenreiche Gruppe, jede fünfte heute lebende Säugetierart gehört dazu. Der Schlüssel für die Entwicklung dieser Lebewesen zu so viel Prominenz liegt natürlich in ihrer Flugfähigkeit. Sie erlaubt es ihnen, Ressourcen auszubeuten, die andere Säugetiere nicht erreichen können. Dieser Erfolg war ihnen wohl kaum in die Wiege gelegt: Kein anderes Säugetier hat je den Luftraum erobert. Die Frage, wie es den Fledertieren im Einzelnen gelungen ist, von flugunfähigen Vorfahren zu Herrschern des Nachthimmels aufzusteigen, hat Biologen seit Jahrzehnten intensiv beschäftigt.

    Um zu verstehen, wie andersartig die Tierordnung der Fledertiere ist, zeigen die Flügel. Einige Säugetiere wie die Flughörnchen können von Baum zu Baum gleiten, weil sich von den Vorder- zu den Hinterbeinen ein Gleitschirm aus Haut spannt. Tatsächlich vermuten die meisten Fachleute, dass Fledertiere von baumbewohnenden Vorfahren abstammen, die Gleitflieger waren. Zum aktiven Flug sind unter den Säugetieren jedoch nur sie in der Lage – das ist eine viel kompliziertere Angelegenheit als ein Gleitfliegen. Fledertiere verdanken diese Fähigkeit dem Aufbau ihrer Flügel.

    Doch dauerte es lange, bis Biologen einige Antworten auf ihre Fragen fanden. Im letzten glückte es einem internationalen Team von Forschern, darunter vom Forschungsinstitut Senckenberg in Frankfurt, die Geheimnisse von Fossilien einer bis dahin unbekannten Fledermausart zu lüften. Sie sollten grundlegende Einblicke in diese rätselhafte Verwandlung liefern.

    Das Fossil der Art Onychonycteris finneyi – die ursprünglichste bekannte Fledermaus – schließt die Lücke zwischen modernen Fledertieren und vierfüßigen Säugern. Die Leiterin des Forschungsteams, die Zoologin Nancy B. Simmons vom American Museum of Natural History in New York, schildert selbst die Resultate dieser aufwendigen Analyse. Merkmale wie die stark verlängerten Finger sowie die Form von Brustkorb und Schulter belegen, so fand das Team heraus, dass Onychonycteris aktiv fliegen konnte. Doch hat sie noch relativ lange Hintergliedmaßen und Krallen an allen fünf Fingern – Überbleibsel von ihren nicht fliegenden Vorfahren. Dieser Art fehlen außerdem Merkmale, die mit der Echoortung in Verbindung stehen, was zeigt, dass Fledertiere ihre Flugfähigkeit vorher entwickelt haben mussten. Dieser evolutionäre Übergang könnte sehr schnell eingetreten sein – mit nur wenigen oder gar keinen Übergangsformen.

  • Smilodon populator war die größe Dolchzahnkatze

    Video: "Smilodon populator" von "TvAnimals" bei "YouTube"
    http://www.youtube.com/watch?v=x3GFhy2RhJ4

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    Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst

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    Frage: Welcher Säbelzahntiger trug die größten Eckzähne (auch Fangzähne genannt)?

    Antwort: Die größten Eckzähne besaß – nach den Funden zu schließen – der Säbelzahntiger Smilodon populator aus östlichen Gebieten von Südamerika. Dessen obere Eckzähne waren bis zu 28 Zentimeter lang, von denen maximal 17 Zentimeter aus dem Oberkiefer ragten. Smilodon populator erreichte eine Schulterhöhe von ca. 1,20 Metern, eine Kopfrumpflänge von etwa 2,10 Metern und ein Gewicht von rund 220 bis 260 Kilogramm. Zur Kopfrumpflänge kam noch ein schätzungsweise 20 Zentimeter langer Schwanz dazu. Nach heutiger Anschauung gehört Smilodon populator nicht zu den Säbelzahntigern bzw. Säbelzahnkatzen, sondern zu den so genannten Dolchzahnkatzen. Letzterer Begriff hat sich allerdings bei Laien und teilweise auch bei Wissenschaftlern noch nicht ganz durchgesetzt. Dolchzahnkatzen waren im Gegensatz zu Säbelzahnkatzen eher robust gebaut, besaßen kurze und kräftige Beine, einen gestreckten Körper sowie längere und schmalere Eckzähne. Der Gattungsname Smilodon bedeutet „Messerzahn“ und der Artname populator „Er, der die Vernichtung bringt“. Ein Bild von Smilodon populator ist im Taschenbuch „Säbelzahnkatzen“ zu sehen.

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    Literatur zum Thema:

    Ernst Probst: Säbelzahnkatzen. Von Machairodus bis zu Smilodon. GRIN, München 2009

  • Säbelzahnkatzen-Buch bei "Google Buchsuche"

    SaebelzahnkatzenBuchsuche

    Wiesbaden (fossilien-news) – „Google Buchsuche“ macht es möglich: Unter der Adresse
    http://books.google.de/books?id=7CVcf1_E0fIC&pg=PT29&dq=S%C3%A4belzahnkatzen
    kann man kostenlos und komfortabel einen Blick in das Taschenbuch „Säbelzahnkatzen“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst werfen. Die Leseprobe präsentiert etliche Kapitel aus diesem Taschenbuch, das Säbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen aus aller Welt in Wort und Bild vorstellt.

    Der Titel „Säbelzahnkatzen“ ist als gedrucktes Taschenbuch bei „Libri“ unter http://www.libri.de/shop/action/productDetails/8521187/ernst_probst_saebelzahnkatzen_3640327942.html sowie bei rund 100 Online-Buchshops zum Preis von 24,99 Euro erhältlich. Bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ gibt es ein E-Book unter http://www.grin.com/e-book/127539/saebelzahnkatzen zum Preis von 14,99 Euro.

    Das Taschenbuch ist reich bebildert. Eine besonderes Augenweide sind Zeichnungen der Illustratoren Mauricio Antón aus Madrid und Pavel Major aus Prag. Von Ernst Probst erschienen kürzlich auch die Taschenbücher „Der Ur-Rhein“ und „Höhlenlöwen“. Letzterer Titel informiert über alle Funde von Eiszeit-Löwen in Deutschland.

    Säbelzahnkatzen oder Säbelzahntiger, wie man sie früher nannte, faszinieren seit eh und je die Menschen in aller Welt. Diese Raubkatzen mit ihren im Extremfall bis zu 28 Zentimeter langen Eckzähnen gehören zu den bekanntesten Säugetieren der Urzeit. Die ersten von ihnen jagten bereits im Miozän vor rund 15 Millionen Jahren auf unserem „Blauen Planeten“. Die letzten verschwanden gegen Ende des Eiszeitalters vor etwa 11.700 Jahren für immer aus der Natur.

    Mit diesen mehr oder minder eindrucksvollen Großkatzen befasst sich das Taschenbuch „Säbelzahnkatzen“. Es stellt in Deutschland, Europa, Afrika, Asien und Amerika entdeckte Arten der Säbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen sowie andere prähistorische Raubkatzen vor: nämlich Mosbacher Löwen, Höhlenlöwen, Europäische Jaguare, Leoparden, Schnee-Leoparden, Geparden und Pumas.

    Die Idee für dieses Taschenbuch über Säbelzahnkatzen reifte während der Recherchen für die 2009 erschienenden Titel „Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren“ und „Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter“ von Ernst Probst. Denn dabei ging es oft auch um Säbelzahnkatzen oder Dolchzahnkatzen.

    Das Taschenbuch „Säbelzahnkatzen“ ist Professor Dr. Helmut Hemmer aus Mainz, Dr. Thomas Keller aus Wiesbaden und Dick Mol aus Hoofddorp (Niederlande) gewidmet. Professor Dr. Helmut Hemmer gilt als international renommierter Experte für fossile Katzen und war früher am Zoologischen Institut der Universität Mainz tätig. Dr. Thomas Keller arbeitet als Paläontologe am Landesamt für Denkmalpflege Hessen in Wiesbaden und hat sich um die Erforschung der Mosbach-Sande und deren fossile Tierwelt verdient gemacht. Dick Mol ist Experte für fossile Säugetiere aus dem Eiszeitalter (vor allem Mammut) aus Hoofddorp (Niederlande). Alle drei haben dem Autor vielfach mit großer Geduld bei den Recherchen für verschiedene Taschenbücher geholfen.

    Ernst Probst hat mehr als 30 Bücher und Taschenbücher veröffentlicht. Am bekanntesten sind seine Werke „Deutschland in der Urzeit“, „Deutschland in der Steinzeit“, „Deutschland in der Bronzezeit“, „Rekorde der Urzeit“, „Dinosaurier in Deutschland“ (zusammen mit Raymund Windolf) „Rekorde der Urmenschen“ und „Monstern auf der Spur“.

    Bei „Google Buchsuche“ http://books.google.de findet man auch Leseproben der Taschenbücher „Der Ur-Rhein“ und „Höhlenlöwen“ von Ernst Probst.

  • Bayern war ein Paradies für Höhlenlöwen

    LoeweHarder

    München (fossilien-news) – Wer das prachtvolle Wappen von Bayern mit seinen eindrucksvollen Löwendarstellungen sieht, denkt vermutlich kaum daran, dass dieses Land im Eiszeitalter vor etwa 300.000 bis 11.700 Jahren ein wahres Paradies für Löwen gewesen ist. Bayern ist nämlich das Bundesland, in dem bisher die meisten Reste von Höhlenlöwen entdeckt wurden. Nachzulesen ist dies in dem Taschenbuch „Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter“ (ISBN 978-3-640-27263-1) des aus Bayern stammenden und heute in Wiesbaden lebenden Wissenschaftsautors Ernst Probst.

    Aus Bayern kennt man 27 Fundorte von Höhlenlöwen, aus Nordrhein-Westfalen 21, aus Baden-Württemberg 15, aus Sachsen-Anhalt 10, aus Thüringen 8, aus Hessen 7, aus Niedersachsen 5, aus Rheinland-Pfalz 3, aus Brandenburg 3 und aus Sachsen 2. Unter den Großstädten, in denen Fossilien von Höhlenlöwen zum Vorschein kamen, sind Stuttgart, Wiesbaden, Leipzig, Hamburg und Berlin. Dagegen wurden im Saarland, in Schleswig-Holstein, in Bremen und in Mecklenburg-Vorpommern bisher keine Höhlenlöwen gefunden.

    Nirgendwo auf der Erde sind mehr Zähne und Knochen von Höhlenlöwen geborgen worden als in der Zoolithenhöhle von Burggaillenreuth bei Muggendorf in der Fränkischen Schweiz (Bayern). Dort fand man Reste von rund 30 Höhlenlöwen. Der Höhlenlöwe mit dem wissenschaftlichen Namen Panthera leo spelaea ist 1810 von dem Arzt und Paläontologen Georg August Goldfuß (1782-1848), der zeitweise in Erlangen lebte, nach einem Schädelfund aus der Zoolithenhöhle erstmals beschrieben und benannt worden.

    Der goldene Löwe im schwarzen Feld auf dem Wappen von Bayern steht für den bayerischen Regierungsbezirk Oberpfalz. Die drei schwarzen Löwen auf dem Wappen repräsentieren den Regierungsbezirk Schwaben.

  • Branchiosaurier beim Fossilienhandel Otto in Wiesbaden

    BranchiosaurierFossilienhandelOtto

    Wiesbaden (fossilien-news) – Mit einem großen Angebot von kleinen Branchiosauriern aus der frühen Permzeit (Rotliegendzeit) vor etwa 290 Millionen Jahren wartet der Online-Shop des Wiesbadener Fossilienhandels Otto auf. Die fingerlangen Saurier werden unter der Adresse www.fossilien-onlineshop.net preisgünstig im Internet angeboten.

    Die fingerlangen Branchiosaurier des Fossilienhandels Otto gehören zur Gattung Apateon. Diese Amphibien atmeten im Jugendstadium noch mit Kiemen, später dann mit Lungen und lebten sowohl an Land als auch im Wasser, ähnlich wie viele heute noch lebende Frosch- und Molcharten.

    Der Online-Shop des Fossilienhandel Otto ist eine gute Adresse für Fossiliensammler. Es werden Fossilien von Insekten, Fischen, Vögeln und Säugetieren (vor allem Zähne von Höhlenbären aus dem Eiszeitalter) präsentiert.

  • Mammute kamen bis nach Südspanien

    MammutUnterkiefer

    Mammutkiefer aus Südspanien. Foto: Forschungsinstitut Senckenberg, Frankfurt am Main

    Weimar (fossilien-news) – Auf der Suche nach pflanzlicher Nahrung sind Mammute (Mammuthus primigenius) im Eiszeitalter (Pleistozän) bis weit in den Süden Europas gewandert. Klimaveränderungen machten es möglich, dass diese Rüsseltiere in der letzten Eiszeit des Pleistozäns vor etwa 30.000 bis 40.000 Jahren auch in Südspanien existieren konnten.

    Dies fand eine internationale Forschergruppe heraus, welche fossile Reste von vier Mammutbullen aus dieser Region untersucht hat. Das teilt das Forschungsinstitut Senckenberg in Frankfurt am Main mit. Die Skelettfunde der vier Mammutbullen wurden in einem Moor auf dem 37. Breitengrad bei Padul in Granada entdeckt. Sie gelten als die südlichsten Mammutfunde in Europa.

    Ralf-Dietrich Kahlke, Leiter der Forschungsstation für Quartärpaläonotologie der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft in Weimar, sagt hierzu, dies sei ein Beleg für globale Mechanismen, die das Klima schon während des Eiszeitalters regulierten und damit auch die Vegetation so beeinflusst haben, dass die Mammute weit im Süden einen reich gedeckten Tisch vorfanden.

    In anatomischer Hinsicht hätten sich die Mammute in Südspanien nicht von ihren Artgenossen in nördlicheren Regionen unterschieden, meint Dick Mol, niederländischer Experte für Säugetiere des Eiszeitalters aus Hoofddorp und ehrenamtlicher Mitarbeiter des Naturhistorischen Museums Rotterdam. Mol ist vor allem ein Fachmann für Mammute.

    Mammute existierten im Eiszeitalter etwa vor 250.000 bis 12.000 Jahren in Europa, aber auch in Asien, Amerika und Afrika. Sie sind durch ein dichtes Fell mit bis zu 35 Zentimeter langen Wollhaaren und darüber liegenden Deckhaaren gut gegen Kälte geschützt gewesen. Außerdem hatten sie eine 3 Zentimeter dicke Haut und eine dicke Fettschicht. Ihre Stoßzähne waren bis zu 4 Meter lang und wogen pro Exemplar drei Zentner. Damit konnten sie Schnee wegschaufeln, um an die darunter befindliche pflanzliche Nahrung zu gelangen. Über das Aussehen der Mammute weiß man gut Bescheid, weil in Sibirien und Alaska insgesamt mehr als 40 Kadaver im Dauerfrostboden geborgen wurden.

    Die in der Politik und in der Wirtschaft oft gebräuchlichen Begriffe Mammutprogramm, Mammutsitzung oder Mammutehe im Sinne von etwas besonders Großem sind völlig fehl am Platz. Denn das eiszeitliche Mammut war in Wirklichkeit nicht das größte Rüsseltier, sondern mit einer Schulterhöhebis zu etwa 3 Metern kleiner als ein heutiger Afrikanischer Elefant. Darauf weist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst in seinem Taschenbuch "Rekorde der Urzeit" hin.

    Die größten Elefanten sind – laut Probst – die Waldelefanten (Palaeoloxodon antiquus) und Steppenelefanten (Mammuthus trogonterii) im Eiszeitalter gewesen, die eine Schulterhöhe von ungefähr 4,50 Metern erreichten. Er glaubt aber nicht, dass statt Mammutprogramm und Mammutsitzung künftig Waldelefanten- oder Steppenelefantensitzung gesagt werden wird.

    Das Taschenbuch "Rekorde der Urzeit" präsentiert zahlreiche Rekorde aus der Erdgeschichte, Pflanzenwelt, Tierwelt und Menschheitsgeschichte. Ernst Probst schrieb auch die Bücher "Deutschland in der Urzeit", "Deutschland in der Steinzeit", „Deutschland in der Bronzezeit“, "Monstern auf der Spur" (Drachen, Riesen, Einhörner), "Nessie. Das Monsterbuch", „Rekorde der Urmenschen“, „Der Ur-Rhein“, „Höhlenlöwen“ und „Säbelzahnkatzen“.

    Bestellungen des Taschenbuches „Rekorde der Urzeit“ bei:
    http://www.libri.de/shop/action/productDetails/7434624/ernst_probst_rekorde_der_urzeit_3638943275.html

  • Dolchzahnkatzen am Ur-Rhein

    Wiesbaden (fossilien-news) – Am Ufer des Ur-Rheins lebte in der Zeit des Miozän vor etwa 10 bis 8,5 Millionen Jahren die Dolchzahnkatze Paramachairodus ogygius. Dies geht aus dem Taschenbuch „Säbelzahnkatzen“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst hervor. Nachfolgend eine Leseprobe aus diesem Taschenbuch, das bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ unter der Internetadresse http://www.grin.de als E-Book oder Taschenbuch bestellt werden kann:

    Paramachairodus ogygius erreichte eine Schulterhöhe von etwa 58 Zentimetern und eine Kopfrumpflänge von ungefähr 1,20 Meter. Sein Schwanz könnte mehr als 30 Zentimeter lang gewesen sein. Das Lebendgewicht betrug vermutlich zwischen etwa 28 und 65 Kilogramm. Das hat 2002 der Paläontologe Manuel J. Salesa aus Liverpool errechnet. Ein solches Gewicht entspricht dem eines heutigen Pumas (Puma concolor). Merklich größer und schwerer als Paramachairodus ogygius war dessen Zeitgenosse Machairodus aphanistus mit einer Schulterhöhe von ca. 1,10 Meter, einer Kopfrumpflänge von etwa zwei Metern und einem Gewicht von ungefähr 100 bis 240 Kilogramm.

    Paramachairodus ogygius hatte einen schmalen Kopf mit langem Maul, ein Gebiss mit insgesamt 28 Zähnen, einen gestreckten, geschmeidigen Körper, kräftige Gliedmaßen und einen langen Schwanz. Im Vergleich mit einem Leoparden besaß er einen kleineren und schmäleren Kopf sowie längere und grazilere Hinterbeine und robustere Vorderbeine.

    Die in Batallones 1 geborgenen Schädel von Paramachairodus ogygius erreichten eine Länge bis zu 16,8 Zentimetern. Das entspricht ungefähr der Hälfte des Schädelmaßes von Machairodus aphanistus.

    Bei Paramachairodus ogygius hatten die oberen Eckzähne hinten keine gezähnelte Kante, diejenigen bei Paramachairodus orientalis dagegen schon. Gewisse Formunterschiede gab es auch bei den Vorderbackenzähnen dieser beiden Arten.

    Nach Auskunft des spanischen Paläontologen Jorge Morales aus Madrid, des Ausgräbers in Batallones 1, hatten die dort gefundenen Eckzähne von Paramachairodus ogygius eine Gesamtlänge zwischen 6,20 und 7,18 Zentimetern. Ihre Kronenhöhe lag zwischen 3,03 und 4,01 Zentimetern. Als Kronenhöhe bezeichnet man den über den Kiefer ragenden,
    sichtbaren Teil ohne Wurzel.

  • Nur ein Säbelzahntigerfundort in Bayern

    Würzburg (fossilien-news) – Randersacker bei Würzburg ist der einzige Säbelzahnkatzen-Fundort in Bayern. Dies geht aus dem Buch „Säbelzahnkatzen“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst hervor, das alle bekannten Fundorte von Säbelzahntigern in Deutschland erwähnt. Der Fund aus Randersacker stammt von der löwengroßen Säbelzahnkatze Homotherium aus dem Eiszeitalter. Bisher kennt nur 15 Fundorte von Säbelzahnkatzen in Deutschland, aber rund 100 von Höhlenlöwen. Probst hat kürzlich auch ein Taschenbuch über Höhlenlöwen veröffentlicht. Die Taschenbücher über Säbelzahnkatzen und Höhlenlöwen sind bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ erschienen.

    Säbelzahnkatzen oder Säbelzahntiger, wie man sie früher nannte, faszinieren seit eh und je die Menschen in aller Welt. Diese Raubkatzen mit ihren im Extremfall bis zu 28 Zentimeter langen Eckzähnen gehören zu den bekanntesten Säugetieren der Urzeit. Die ersten von ihnen jagten bereits im Miozän vor rund 15 Millionen Jahren auf unserem „Blauen Planeten“. Die letzten verschwanden gegen Ende des Eiszeitalters vor etwa 11.700 Jahren für immer aus der Natur.

    Mit diesen mehr oder minder eindrucksvollen Großkatzen befasst sich das Taschenbuch „Säbelzahnkatzen“. Es stellt in Deutschland, Europa, Afrika, Asien und Amerika entdeckte Arten der Säbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen sowie andere prähistorische Raubkatzen vor: nämlich Mosbacher Löwen, Höhlenlöwen, Europäische Jaguare, Leoparden, Schnee-Leoparden, Geparden und Pumas.

    Die Idee für dieses Taschenbuch über Säbelzahnkatzen reifte während der Recherchen für die 2009 erschienenden Titel „Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren“ und „Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter“ von Ernst Probst. Denn dabei ging es oft auch um Säbelzahnkatzen oder Dolchzahnkatzen.

    Das Taschenbuch „Säbelzahnkatzen“ ist Professor Dr. Helmut Hemmer aus Mainz, Dr. Thomas Keller aus Wiesbaden und Dick Mol aus Hoofddorp (Niederlande) gewidmet. Professor Dr. Helmut Hemmer gilt als international renommierter Experte für fossile Katzen und war früher am Zoologischen Institut der Universität Mainz tätig. Dr. Thomas Keller arbeitet als Paläontologe am Landesamt für Denkmalpflege Hessen in Wiesbaden und hat sich um die Erforschung der Mosbach-Sande und deren fossile Tierwelt verdient gemacht. Dick Mol ist Experte für fossile Säugetiere aus dem Eiszeitalter (vor allem Mammut) aus Hoofddorp (Niederlande). Alle drei haben dem Autor vielfach mit großer Geduld bei den Recherchen für verschiedene Taschenbücher geholfen.

    Ernst Probst hat mehr als 30 Bücher und Taschenbücher veröffentlicht. Am bekanntesten sind seine Werke „Deutschland in der Urzeit“, „Deutschland in der Steinzeit“, „Deutschland in der Bronzezeit“, „Rekorde der Urzeit“, „Dinosaurier in Deutschland“ (zusammen mit Raymund Windolf) „Rekorde der Urmenschen“ und „Monstern auf der Spur“.

    Bestellungen bei "GRIN Verlag für akademische Texte":
    http://www.grin.com/e-book/127539/saebelzahnkatzen

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